News zur Sonnenquelle
Erste Akzeptanzabgabe aus der Sonnenquelle geht an die Stadt Braunsbedra
Mit der ersten Zahlung an die Stadt Braunsbedra setzt die Sonnenquelle eine zentrale Zusage aus ihrer Charta um.
Die Sonnenquelle hat erstmals eine Zahlung aus der sogenannten „Akzeptanzabgabe“ an die Stadt Braunsbedra überwiesen. Für das Jahr 2025 beträgt sie 13.722,46 Euro. Grundlage ist die Strommenge, die nach dem Netzanschluss des ersten Bauabschnitts erzeugt wurde. Damit wird eine Zusage eingelöst, die von Beginn an das Projekt begleitete: Die Region soll nicht nur Standort der Sonnenquelle sein, sondern auch konkret von ihr profitieren.
Was hinter der Akzeptanzabgabe steckt
Grundlage der Zahlung an die Stadt Braunsbedra ist § 6 EEG. Die Regelung ermöglicht es, Gemeinden, auf deren Gebiet eine Freiflächenanlage ganz oder teilweise errichtet wurde, mit 0,2 Cent pro tatsächlich eingespeister Kilowattstunde an den Erlösen zu beteiligen.
Für die Sonnenquelle richtet sich die Höhe der Akzeptanzabgabe damit unmittelbar nach der eingespeisten Strommenge. Je höher der Ertrag der Anlage ausfällt, desto höher ist auch der Betrag, den die Kommune erhält.
Dass der Betrag zum Start noch vergleichsweise niedrig ausfällt, hat einen einfachen Grund. Mit dem ersten Bauabschnitt wurden 2025 insgesamt 6.861.228,00 Kilowattstunden Strom erzeugt. Daraus ergibt folgende Akzeptanzabgabe an die Stadt Braunsbedra: 6.861.228,00 kWh x 0,20 ct/kWh = 13.722,46 Euro
Versprechen gehalten
Die Überweisung an die Stadt Braunsbedra ist mehr als ein formaler Schritt. Sie setzt ein Versprechen um, das von Anfang an in der Charta der Sonnenquelle verankert war. Darin ist festgehalten, dass die Kommunen vor Ort nicht nur Standort des Projekts sind, sondern auch konkret von seiner Entwicklung profitieren sollen.
Damit unterstreicht die Sonnenquelle, dass sie zu ihrem Wort steht. Deshalb kommt dieser ersten Zahlung auch eine besondere Bedeutung zu. Sie markiert den Startpunkt eines unmittelbaren finanziellen Nutzens, mit dem die kommunale Gemeinschaft über viele Jahre in ihrem Haushalt verlässlich planen kann. Und sie macht deutlich, dass die Charta nicht nur ein begleitendes, technisches Dokument ist, sondern eine verbindliche Grundlage und Vertrauensbasis, die weit in die Zukunft hinein sowohl zu einer gesicherten und bezahlbaren Stromversorgung als auch zur finanziellen Ausstattung des Gemeindelebens beiträgt. Für Bürgermeister Steffen Schmitz zeigt die erste Überweisung, dass die Sonnenquelle wie erwartet einen wichtigen Beitrag für die Region leisten kann: „Nachdem bereits der günstige Bürgerstromtarif für die Einwohner des Geiseltals zur Verfügung steht, bedeutet der Beginn der Zahlung der Akzeptanzabgabe die Einhaltung eines weiteren zentralen Versprechens der Sonnenquelle Geiseltal. Das zeigt, dass das Projekt nicht nur Strom erzeugt, sondern auch einen direkten Nutzen für Bürger und die Kommune bringt.“
Ein erster Schritt mit Wirkung für die Region
Mit dem weiteren Ausbau der Sonnenquelle wird sich auch die Grundlage für künftige Zahlungen erweitern. Diese erste Überweisung ist deshalb ein wichtiger Schritt. Sie zeigt, wie die Energiewende vor Ort wirken kann: mit sauberem Strom, verlässlichen Zusagen und einem konkreten finanziellen Beitrag für die Stadt Braunsbedra.